Über mich

Software-Architekt, Denker, Jongleur.

Ich verstehe Probleme vollständig, bevor ich sie löse. Und erkläre sie so, dass alle mitkommen können, egal, wo sie stehen.

  • Großburgwedel bei Hannover
  • 15+ Jahre Erfahrung
  • 8 Stationen
Michael Graf mit seinem Hund

Persönliches

Ich bin Michael, 41 Jahre alt und lebe seit einigen Jahren mit meiner Frau und unserem Hund im schönen Großburgwedel bei Hannover. Wenn ich mich nicht gerade in Software-Projekten verliere, bin ich am liebsten draußen, ob beim Wandern, beim Stand-up-Paddeln auf dem See, im Garten oder bei Unternehmungen mit der Familie und Freunden. Seit über 32 Jahren spiele ich leidenschaftlich Badminton und zum Ausgleich jongliere, slackline oder gärtnere ich. Die körperliche Bewegung und die Ruhe hier in unserer kleinen, heilen Welt sind genau der Gegenpol, den ich zur hektischen, schnelllebigen digitalen Welt brauche.

Beruflich

Seit über 15 Jahren jongliere ich nicht nur mit Bällen, sondern auch mit den Anforderungen meiner Arbeitgeber und Kunden. Dabei habe ich früh gemerkt, dass guter Code allein nicht reicht. Für mich ist ein Ticket nie erledigt, nur weil es funktioniert. Was mich antreibt, ist die Frage, was meine Software in der realen Welt bewirkt, wer sie benutzt und welche Probleme sie tatsächlich löst. Deshalb steige ich in jedem Projekt tief in die Fachlichkeit ein.

Das Ergebnis: Ich spreche nicht nur die Sprache der Entwickler, sondern auch die der Anwender und die der Entscheider. Meine Stärke ist es, komplexe Zusammenhänge vollständig zu durchdringen, sie in klare Architekturen zu übersetzen und so zu erklären, dass alle Beteiligten sie verstehen. Und wenn es darauf ankommt, finde ich auch pragmatische Abkürzungen, die wirtschaftlich sinnvoll sind, ohne die Qualität zu opfern.

Werdegang

Die Länge jedes Balkens entspricht der Dauer der Station.

  1. Anwendungsentwickler / Architekt

    1 Monat

    ivv GmbH, Hannover

    seit 07.2026

  2. Senior Fullstack-Developer

    3 Jahre 6 Monate

    SMAVOO GmbH, Hemmingen

    01.2023 — 06.2026

  3. Java Entwickler

    3 Jahre 9 Monate

    Dirk Rossmann GmbH, Großburgwedel

    04.2019 — 12.2022

  4. Fullstack-Developer

    1 Jahr 10 Monate

    HaCon Ingenieurgesellschaft mbH, Hannover

    06.2017 — 03.2019

  5. Prozess- und Projektmanager

    4 Monate

    Hencke Systemberatung GmbH, Laatzen

    03.2017 — 06.2017

  6. IT-Projektleiter

    3 Monate

    Aditus GmbH, Laatzen

    01.2017 — 03.2017

  7. IT-Consultant

    4 Jahre

    best-blu consulting with energy GmbH, Salzgitter

    10.2012 — 09.2016

  8. Junior IT-Consultant

    9 Monate

    Triona — Information und Technologie GmbH, Mainz

    10.2011 — 06.2012

Ausbildung

  • 2008 — 2011

    Bachelor of Science — Allgemeine Informatik

    Hochschule RheinMain, Wiesbaden

  • 2006 — 2007

    Fachhochschulreife Bereich Technik

    BBS Peine

  • 2001 — 2003

    Technischer Assistent für Informatik

    Werner-von-Siemens-Schule, Hildesheim

Meine Arbeitsweise

Mein Antrieb ist es, Probleme nicht nur zu lösen, sondern sie vorher vollständig zu verstehen. Ich durchdringe komplexe Sachverhalte bis zur Wurzel und überführe sie in klare, umsetzbare Konzepte, bevor eine einzige Zeile Code entsteht. Dabei arbeite ich am liebsten in offenen Diskussionen auf Augenhöhe, in denen jede Meinung zählt und Probleme frühzeitig auf den Tisch kommen. Die besten Lösungen entstehen dort, wo alle gewinnen: der Kunde, der Arbeitgeber und das Team.

  • Komplexität durchdringen

    Komplexe Systeme in ihrer gesamten Tiefe verstehen und in klare, wartbare Strukturen übersetzen, sodass auch weniger erfahrene Teammitglieder sie verstehen und weiterentwickeln können.

  • Test-Driven Development

    Tests zuerst, Code danach. Von Unit- bis hin zu vollständigen Integrationstests stelle ich sicher, dass meine Systeme fehlerfrei in Produktion gehen. Das gibt mir Vertrauen und macht mutiges Refactoring möglich.

  • Wissen teilen

    Wissen ist begrenzt und nur wer es teilt, kann es erweitern. Durch Schulungen, Code Reviews und aktiven Austausch lerne ich selbst am meisten, weil der Dialog andere Sichtweisen offenbart.

  • Domain-Driven Design

    Software muss die Fachdomäne widerspiegeln. Ich habe DDD in vielen Projekten eingeführt, meine Teams darin geschult und vor allem meine Auftraggeber davon überzeugt.

  • Architektonischer Weitblick

    Ich denke über den aktuellen Anwendungsfall hinaus. Skalierbarkeit, Wartbarkeit und zukünftige Anforderungen fließen von Anfang an in meine Architekturentscheidungen ein, ohne dabei Over-Engineering zu betreiben.

  • KI als Entwicklungspartner

    KI ist für mich kein Hype, sondern ein strategisches Werkzeug. Durch den gezielten Einsatz KI-gestützter Tools arbeite ich auch in Technologien produktiv, die nicht zu meinem klassischen Kernrepertoire gehören.

  • Eigenverantwortung

    Von der Anforderungsanalyse über den Kundenkontakt bis zum Deployment: Ich übernehme Verantwortung für das gesamte Projekt, nicht nur für meinen Codeabschnitt.

  • Vom Problem zur Wurzel

    Ich löse nicht nur Symptome, sondern finde die Ursachen. Jedes Problem durchdringe ich systematisch und entwickle Lösungen, die auch nach Jahren noch tragen.

Interessen

Astrophysik

Schon lange vor meinem Studium habe ich mich intensiv mit Naturwissenschaften befasst: von Kosmologie über Teilchenphysik bis zur Relativitätstheorie. Dieses fundierte Grundwissen hat mich dazu gebracht, eigene Hypothesen zu entwickeln, unter anderem zur Dunklen Materie und Dunklen Energie, über die ich auch in meinem Blog schreibe.

Alles verstehen wollen. Ein unerreichbares Ziel, aber genau deshalb das richtige.

Quantencomputer

Quantencomputing begleitet mich seit meiner Facharbeit im Studium und ich habe bereits praktische Erfahrung mit Google Cirq. Seitdem verfolge ich die Entwicklung intensiv, von Fehlerkorrektur bis zu ersten Quantenvorteilen, und teile meine Einordnung in Blog-Artikeln.

Ein Quantencomputer rechnet nicht schneller: Er lässt die Natur eine Abkürzung nehmen, die klassisch nicht existiert.

Künstliche Intelligenz

Mein absolutes Top-Thema. Von selbst entwickelten neuronalen Netzen über jahrelange theoretische Beschäftigung bis hin zum täglichen Arbeiten mit Claude Code: Ich bin tief in diesen Bereich eingetaucht und freue mich, KI jetzt auch beruflich als zentrales Werkzeug einsetzen zu können.

Die Grenze zwischen intelligent wirken und intelligent sein wird unschärfer.

Sport & Hobbies

In meiner Jugend habe ich so gut wie jede Sportart ausprobiert. Geblieben bin ich seit über 32 Jahren beim Badminton. Jonglieren und Slacklinen kamen dazu, weil beides etwas trainiert, das man nicht erzwingen kann: Konzentration.

Dasselbe Spiel seit Jahrzehnten, und ich lerne immer noch dazu. Kaum eine Software altert so gut.